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Weihnachtspyramiden |
Weihnachtspyramiden
Bereits im 18. Jahrhundert gehörten Weihnachtspyramiden zur weihnachtlichen Ausstattung von Kirchen im Erzgebirge. Als Vorbild galt die besondere Konstruktion des Göpelwerkes. So werden Schachtförderanlagen bezeichnet, bei denen mittels Pferde- oder Wasserkraft die abgebauten Erze aus der Grube gefördert werden. Göpelwerke gab es im Erzgebirge schon seit dem 15. Jahrhundert n. Chr.
An der Mittelachse der Weihnachtspyramide ist mindestens eine mit Figuren bestückte Plattform befestigt. Am oberen Ende befinden sich leicht angewinkelte Flügel. Rings um die Pyramide sind Kerzenhalter angebracht. Entzündet man die Kerzen, entwickelt sich Wärme, die nach oben steigt und auf die Flügel trifft. Dadurch setzt sich die Achse mit den Plattformen wie von „Zauberhand“ in Bewegung.
Seit dem letzten Jahrhundert gibt es die Erzgebirgischen Weihnachtspyramiden auch mit elektrischen Licht und Motor.
Die Figurengruppen auf den sich drehenden Plattformen stellen meist die Weihnachtsgeschichte dar. Aber auch die Motive Bergleute, Waldleute und Engel sind sehr beliebt.
Es gibt einstöckige und mehrstöckige Pyramiden. Während die Einstöckigen ausschliesslich mit Kerzen betrieben werden können und meist zwischen 20 und 30cm hoch sind, können die Mehrstöckigen 5 Etagen und mehr haben und damit zwischen 40cm und über 1 Meter erreichen.
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